Über das Team

  • Ich wurde am 31.12.1966 in Duisburg geboren. Nach dem Abitur und dem Besuch der Handelsschule machte ich eine kaufmännische Ausbildung und arbeite heute als Baustoffkaufmann in meiner Heimatstadt Herford.

    1991 lernte ich meine Frau Christine kennen, und damit auch die PKU. Mittlerweile sind wir seit 14 Jahren verheiratet und haben 2 gesunde Kinder (Carolin / 12 Jahre und Josephine / 6 Jahre).

    Meine Frau hat mich einige Male zu Veranstaltungen der DIG PKU mitgenommen. Als dann 1997 ein neuer Vertreter der Jugendlichen und Erwachsenen im Vorstand gesucht wurde, stellte ich mich erfolgreich zur Wahl. Im Zuge der Vorstandsumbildung 2005 habe ich dann die Vertretung der Regionalgruppenleiter übernommen, bevor ich mich 2009 aus beruflichen und privaten Gründen aus dem Vorstand der DIG PKU zurückgezogen habe.

    Im Herbst 2001 hat mich Frau Dr. Wachtel für ihre Nachfolge als Secretary der ESPKU vorgeschlagen. Ich habe dieses Amt gerne angenommen und führe es auch heute noch aus.

    Nach dem Rückzug von Frau Dr. Hein habe ich mich für das Amt des Vorsitzenden zur Wahl gestellt, weil mir die DIG PKU und ihre Mitglieder und Ziele am Herzen liegen, und die Vorstellungen des neuen Vorstandsteams auch meinen Ideen entsprechen und ich daher eine effektive Vorstandsarbeit erwarte.

    Durch meine Arbeit in der ESPKU weiß ich, dass die Behandlungsqualität in Deutschland im europäischen Vergleich sicherlich überdurchschnittlich gut ist. Ich möchte in der DIG PKU meinen Beitrag dazu leisten, dass auch zukünftig eine optimale Versorgung aller Betroffenen sichergestellt ist. Dabei beziehe ich die Betroffenen mit verwandten Stoffwechselstörungen ein, die mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben als die PKU’ler.


    Tobias S. Hagedorn

  • Liebe Mitglieder der DIG PKU, liebe PKU-Betroffene,

    mein Name ist Andreas Waldenspuhl. Ich bin 1963 geboren, verheiratet und Vater von zwei Kindern, von denen eines PKU hat. Beruflich arbeite ich als Informatiker in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern. Zusammen mit meiner Familie wohne ich in Schwerin. Dort genieße ich die herrliche Landschaft beim Radeln, Schwimmen und bei Ausflügen mit meiner Familie.

    Gleich nach der Geburt unseres PKU-Kindes hat uns der behandelnde Arzt den Kontakt zu der damaligen Leiterin der Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern vermittelt. Als wir mit unserem fünf Tage alten Kind dort waren und einen aufgeweckten PKU-Teenager kennenlernten, fiel uns ein riesiger Stein vom Herzen. Kurz danach trat ich in die DIG PKU ein. Da uns die Regionalgruppe sehr geholfen hat, den PKU-Alltag zu meistern, war ich einige Jahre später gerne bereit, die Leitung und die Kassenführung der Regionalgruppe zu übernehmen.

    Viel Hilfe und bleibende Kontakte bekamen wir auch durch die PKU-Seminare für Kinder bis acht Jahre, die von der ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Miriam Hein ins Leben gerufen und geleitetet wurden. Auch besuchen wir gerne die von der Hamburger Regionalgruppe organisierten Veranstaltungen und die von dem Leiter der Regionalgruppe Nordwest Dieter Jochmann initiierten Schnupperkuren auf Usedom. So sind wir dankbar, dass der Verein uns diese Treffen und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch mit anderen PKU-Familien ermöglicht, die auch für unsere Kinder äußerst wichtig sind.

    Da 2011 neue Vorstandsmitglieder gesucht wurden und mir der Verein viel bedeutet, beschloss ich für ein Vorstandsamt zu kandidieren. Seit April 2015 bin ich nun stellvertretender Vorsitzender der DIG PKU.

    Als Leiter der Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern liegen mir besonders eine enge Zusammenarbeit und gemeinsame Treffen mit den anderen nördlichen Regionalgruppen Schleswig-Holstein und Hamburg sowie mit Berlin/Brandenburg am Herzen. Im Vorstand werde ich mich vor allem dafür einsetzen, dass die erfolgreichen und beliebten Kinderseminare weiter so attraktiv bleiben und vielleicht sogar erweitert werden können. Ferner wirke ich bei der Schaffung einer effizienten, internetgestützten und gleichzeitig datenschutzgerechten Vereinsverwaltung mit.

    Ich würde mich sehr über Anregungen, Fragen, aber auch über Kritik zu den genannten Themen per Telefon, E-Mail, Fax oder Brief freuen.


    Andreas Waldenspuhl

  • Mein Name ist Michael Bechstein, bin 42 Jahre alt und lebe in Kassel.

    Zur DIG PKU bin ich durch meine Frau Heidi gekommen, mit der ich seit 2002 verheiratet bin.

    Von Beruf bin ich Bankkaufmann bei der Kasseler Sparkasse und arbeite dort in dem Bereich Organisation. Im Vorstand bin ich seit 2007 für das Kassenwesen und die Mitgliederverwaltung zuständig.

    In meiner Freizeit kümmere ich mich gemeinsam mit Heidi um unsere 3 Katzen Sandy, Lotti und Ray und den Schrebergarten. Musik hören, Konzerte besuchen, Laufen, Fußball schauen und Minigolf spielen gehören auch zu meinen Hobbys.

    Falls Sie Fragen rund um Ihre Mitgliedschaft haben, bin ich gerne Ihr Ansprechpartner.


    Michael Bechstein

  • Mein Name ist Birgit Müller und ich bin die neue Ansprechpartnerin für Regionalgruppenleiter im Vorstand der DIG PKU.

    Nachdem ich bereits jahrelang die Regionalgruppe München geleitet und vor 2 Jahren die Mitgliederversammlung in Augsburg organisiert habe, kennen mich viele Vereinsmitglieder bereits. Für alle anderen möchte ich mich hier noch einmal vorstellen!

    Ich lebe in Augsburg zusammen mit meinem Mann Jochen und meinen drei Kindern Anna-Lena (13), Daniel (11) und Benjamin (7). Ich kümmere mich um Haus und Garten mit Kaninchen, Wachteln und Augsburger Zwerghühnern und arbeite in Teilzeit als Lehrerin an einem sonderpädagogischen Förderzentrum.

    Die PKU habe ich vor 13 Jahren nach der Geburt unseres ersten Kindes kennengelernt. Nach der Überwindung des ersten Schocks habe ich schnell festgestellt, dass Treffen mit anderen PKU-Eltern und PKUlern nicht nur sehr hilfreich, entlastend und informativ sind, sondern auch sehr lustig, angenehm und unkompliziert! Und nachdem in unserer Region nicht viele Treffen angeboten waren, habe ich einfach begonnen selbst welche zu organisieren. Das fing beim kleinen privaten Kaffeekränzchen an und führte zuletzt bis zur Mitgliederversammlung 2014 in Augsburg mit weit über 100 Teilnehmern! Einfach so! Ich bin in meine Aufgaben hineingewachsen und konnte diese immer ohne großen Stress und mit viel Freude erledigen!

    Nachdem ich Ende letzten Jahres für meine Regionalgruppe in München 2 tolle Nachfolgerinnen gefunden hatte, war ich bereit für neue Aufgaben im Verein und sehr erfreut, als ich angesprochen wurde, ob ich mir auch eine Mitarbeit im Vorstand vorstellen könnte.

    Und so habe ich jetzt nach meiner Wahl bei der MV in Kassel eine neue Aufgabe, in die ich hineinwachsen darf und die mir sicherlich auch viel Freude bereiten wird.

    Liebe Susi, vielen Dank für die tolle Arbeit, die du die letzten Jahre als Ansprechpartnerin für die Regionalgruppenleiter geleistet hast! Und vielen Dank, dass ich mich mit all meinen Fragen an dich wenden und mir deiner Unterstützung sicher sein darf!

    Liebe Regionalgruppenleiter, sprecht mich an, stellt mir Fragen, gebt mir Anregungen und sagt mir eure Meinung! Ich möchte für euch da sein!


    Birgitt Müller

  • Mein Name ist Verena Endres und ich bin am 20.12.1986 geboren.


    Derzeit wohne ich in Wiesbaden und arbeite als biologisch technische Assistentin in der DNA-Analytik.

    Ich habe selber PKU und besuche seit vielen Jahren die Veranstaltungen der DIG-PKU und vor allem das jährlich stattfindende JUEK-Seminar. Diese Veranstaltungen sind für alle PKU´ler und deren Angehörigen wichtig um neue Kontakte zu knüpfen, neue Informationen zu sammeln und Erfahrungen auf dem Gebiet der PKU auszutauschen.

    Beim JuEK Seminar 2012 wurde bekannt, dass für die Wahlen im Jahr 2013 ein Nachfolger für den Ansprechpartner des Jugend- und Erwachsenenkreis gesucht wird, wozu ich mich gerne zur Verfügung stellte.

    Vor den Wahlen organisierte ich im selben Jahr zusammen mit 2 anderen DIG-PKU Mitgliedern und PKU´lern das KiJu-Seminar und das JuEK-Seminar.


    Nachdem ich jetzt erfolgreich für das Amt des JuEK-Ansprechpartner kandidiert habe möchte ich mich im Vorstand der DIG-PKU für das JUEK engagieren und die Interessen der Erwachsenen und Jugendlichen mit PKU vertreten.


    Verena Endres

  • Liebe Mitglieder der DIG PKU,

    seit Mai 2011 bin ich Mitglied des Vorstandes. Ich bin 1965 geboren und verheiratet.


    Als Leiter des Fachbereichs Industrie | Energie bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen berate ich Unternehmen und Existenzgründer. In meiner Freizeit besuche ich die Spiele von Borussia Dortmund und engagiere mich in einer örtlichen Wählergemeinschaft. Ich wohne in Holzwickede, einer Gemeinde am östlichen Stadtrand von Dortmund.

    Nach der Geburt unseres Sohnes 2005 kam unsere Familie sehr schnell in Kontakt mit der DIG PKU. Durch die sehr gute Aufnahme in der Regionalgruppe Nord-West lernten wir auch schnell die Angebote und Aktivitäten der DIG kennen. Besonders gerne fahren wir immer zum Seminar für Familien mit Kindern bis zu 8 Jahren, weil uns der Austausch mit Eltern von gleichaltrigen Kindern besonders viel bringt. Wir haben bereits echte Freunde gefunden. Auf Grund der guten Erfahrungen sowohl mit der Regionalgruppe als auch mit den DIG-Seminaren entwickelte sich mein Interesse an der Vereinsarbeit.

    Von 2007 bis 2011 bin ich als Kassenprüfer für die DIG tätig gewesen und konnte so die Arbeit des Vorstandes und das personelle Umfeld kennenlernen. Am 22. Mai 2011 habe ich mich mit dem neuen Vorstandsteam zur Wahl gestellt und bin von Ihnen zum Beisitzer gewählt worden. Im Vorstand bin ich vor allem für die Betreuung der Homepage verantwortlich. Mein Ziel ist es, die Homepage zu einer zentralen Informations- und Kommunikationsplattform im Verein auszubauen. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Bemühungen mit eigenen Vorschlägen und Anmerkungen unterstützen würden. Bitte sprechen Sie mich an!

    Frank Niehaus

  • Ich wurde am 25.08.1984 geboren und lebe in Frankfurt am Main. Beruflich bin ich aus dem Bankbereich als gelernter Bankkaufmann und berate Kunden in Sachen Wertpapiere.

    Selbst habe ich PKU, aus diesem Grund liegt es mir am Herzen meine Mitmenschen zu unterstützen. Es geht mir vor allem darum, den betroffenen Eltern oder selbst betroffenen PKUlern die Möglichkeit zu geben sich auszutauschen.

    Bis zu den Vorstandswahlen 2015 habe ich dieses als Gründer des Partner Forum der DIG PKU dem PKU Board gemacht. Nun möchte ich meine Kenntnisse und Erfahrungen auch der DIG PKU zu gute kommen lassen.

    Darum werde ich als Hauptaufgabe in Zukunft die Homepage und das Facebookprofil der DIG PKU leiten. So sollen allen Betroffenen Personen immer die Möglichkeit haben sich rund um die PKU auf dem Laufenden zu halten und auch wann ein Treffen stattfindet in der Nähe.


    Alexander Hennig

  • Medizin: Univ.-Prof. Dr. med. habil. Berthold V. Koletzko

    Medizin: Univ.-Prof. Dr. med. habil. Berthold V. Koletzko

    Berthold Koletzko ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Leiter der Abt. Stoffwechselkrankheiten und Ernährungsmedizin, Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München, Lindwurmstr. 4, D-80337 München.


    Berthold Koletzko studierte Humanmedizin an der Universität Münster/Westfalen und wurde dort auch zum Doktor der Medizin promoviert. Während seiner Ausbildung hat er an Kinderkliniken in Johannesburg-Soweto, Südafrika, in Moshi, Tanzania und in Detmold gearbeitet und dann seine Facharztweiterbildung an der Universitäts-Kinderklinik Düsseldorf absolviert. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft arbeitete er zwei Jahre am Hospital for Sick Children der Universität Toronto, Kanada, wo er sich besonders mit dem kindlichen Fettstoffwechsel beschäftigte. Nach der Rückkehr an die Düsseldorfer Universitäts-Kinderklinik war er dort als Oberarzt tätig und habilitierte sich mit einer Arbeit zu Zufuhr und Auswirkungen von aus gehärteten Fetten stammenden sog. trans-Fettsäuren bei Kindern.


    Im Jahre 1992 folgte Berthold Koletzko einem Ruf auf ein Extraordinariat für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Stoffwechsel und Ernährung an der Universität München, wo er heute die Abt. Stoffwechselkrankheiten und Ernährungsmedizin am Dr. von Haunerschen Kinderspital leitet. Sein besonderes Interesse gilt Fragen des Stoffwechsels und der Ernährung im Kindes- und Jugendalter, und er leitet eine große und sehr erfolgreiche wissenschaftliche Arbeitsgruppe. Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden mit umfangreicher Drittmittelforderung u. a. durch die Europäische Kommission, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Forschung und Technologie, die Bayerische Staatsregierung, die Innovationsinitiative der Universität München und zahlreiche Stiftungen gefördert. Berthold Koletzko ist der Koordinator des großen europäischen Forschungsnetzwerks „Early Nutrition Programming Project“ (www.metabolic-programming.org) mit einem Gesamtbudget von mehr als 16 Mio. Euro. Er ist Autor bzw. Koautor von 580 wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Herausgeber des meistgelesenen deutschsprachigen Lehrbuches der Pädiatrie („Kinder- und Jugendmedizin, Springer Medizin Verlag, 13. Auflage 2007), Rubrikleiter in den wissenschaftlichen Zeitschriften Monatsschrift für Kinderheilkunde, Current Opinion in Clinical Nutrition and Metabolic Care, und Clinical Nutrition, sowie Mitglied der Schriftleitung zahlreicher nationaler und internationaler Zeitschriften.


    Berthold Koletzko ist in vielen wissenschaftliche Fachgesellschaften und Kommissionen tätig, u. a. als Vorsitzender der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, als Vorsitzender des Committee on Nutrition der European Society for Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (ESPGHAN), als ehemaliger Präsident und jetziger erster Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin, als Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit, als Mitglied der United Nations University Expert Group on Harmonisation of Nutrient Recommendations, und als Sachverständiger des Ausschusses Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments.


    Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen, darunter den Hans-Adolf-Krebs-Preis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, den Petenyi Geza Preis der Ungarischen Gesellschaft für Kinderheilkunde, den John Harries Prize der European Society for Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition, die Dr Sreemanta Banjerjee Memorial Lecture der Bengal Obstetric and Gynecological Society, den Comprix Gold Award, der Memorial Medal des Kinderzentrums Warschau, Polen, und den „Freedom to Discover Award“ der Bristol Myers Squib-Foundation, New York. Berthold Koletzko wurde zudem mit einem Gastlehrstuhl der Vrije Universiteit Brüssel, der Korrespondierenden Mitgliedschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Kinderheilkunde und der Ehrenmitgliedschaft der Polnischen Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung ausgezeichnet.


    Berthold Koletzko ist mit einer Kinderärztin verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter, hört gern klassische Musik, freut sich über gutes Essen und ein schönes Glas Wein, mag gern draußen in der Natur sein und ist ein begeisterter Skifahrer.

  • Medizin: Prof. Dr. med. habil. Peter Clemens

    Medizin: Prof. Dr. med. habil. Peter Clemens

    Nach Erlangung der Approbation 1973 arbeitete ich in verschiedenen Hamburger Kinderkliniken. Als einer meiner ärztlichen Schwerpunkte entwickelte sich rasch die Behandlung von Patienten, die an der Stoffwechselstörung 'Phenylketonurie' (PKU) leiden. Die Betreuung von PKU-Patienten setzte ich auch fort, als ich 1990 als Chefarzt an die Kinder- und Jugendklinik in Schwerin wechselte. Mittlerweile kenne ich ca. 350 PKU-Patienten im Langzeitverlauf. Unverändert halte ich die Ambulanzsprechstunden mit jedem meiner aktuell 50 Patienten selbst ab; nach jeder Blutkontrolle telefoniere ich mit der Familie.


    Zwischen 1997 und 2007 habe ich Ferienschulungen für junge Phenylketonurie-Patienten (8-17 Jahre) aus ganz Deutschland begleitet, dort die Kinder und Jugendlichen geschult und später, an einem Wochenend-Nachtreffen, die während der Schulung gemachten Erfahrungen und Ergebnisse mit den Eltern besprochen.


    Beeindruckend waren für mich immer wieder die kritischen Fragen und die kreativen Überlegungen der PKU-Jugendlichen zum Umgang mit ihrer Krankheit - oft noch detailtiefer und praxisbezogener als die Fragen der Patienten-Eltern. So initiierten die jungen PKU-Patienten bei einer Ferienschulung einmal selbst eine „multizentrische“ Studie, in deren Verlauf sie sich über Wochen nach einer gemeinsam mit mir ausgearbeiteten Konzeption ernährt und täglich zur Kontrolle Blut entnommen haben.


    Aus den Erfahrungen meiner über 30jährigen PKU-Betreuung, aber auch aus den Diskussionen und Erkenntnissen in den Ferienschulungen habe ich gelernt, wie die Diät ohne Verlust an Einstellungsqualität leichter - liberaler! - gestaltet werden kann. Dass dies im Einzelnen durchaus anders ist als das, was Eltern und Fachbetreuer bisher meist anstreben, vermittle ich gerne weiter.


    Altersbedingt endet meine unverändert Freude-bringende Arbeit in der Schweriner Kinder- und Jugendklinik im Herbst 2013.

    Dann wird meine derzeitige Nebentätigkeit zu meiner Haupttätigkeit: Ich werde verstärkt in die strategischen Leitung des von mir vor 21 Jahren gegründeten „Sozial-Pädiatrischen Zentrums Mecklenburg gGmbH“, mittlerweile eine der 10 größten Institutionen ihrer Art in Deutschland, eingebunden sein. In diese Institution überführe ich derzeit schrittweise meine Stoffwechselsprechstunde, und dort werde ich sie - hoffentlich - noch viele Jahre weiterführen können.


    Weiterhin engagiere ich mich in der gerade entstehenden Schweriner Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Lehre und Leitungstätigkeit und außerdem extensiv in der Familien- und Ahnenforschung. Immer wieder halte ich hierzu, aber auch im Bereich der Kommunikationspsychologie über „Knäuel- und Zieldenker“, Vorträge. Und dann gibt es noch eine große Familie mit Ehefrau und insgesamt vier Töchtern und Enkelkind

  • Medizin: Prof. Dr. Ullrich

    Medizin: Prof. Dr. Ullrich

    kein Beschreibung vorhanden

  • Diätetik / Ernährung: Dr. Bertil Kluthe

    Diätetik / Ernährung: Dr. Bertil Kluthe

    Als neues Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der DIG-PKU möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Dr. Bertil Kluthe, ich bin Internist, Endokrinologe und Diabetologe sowie Ernährungsmediziner DAEM/DGEM. An der Klinik Hohenfreudenstadt, einer Rehabilitationsklinik in Freudenstadt/Schwarzwald - Lehrklinik für Ernährungsmedizin der DAEM, leite ich die Fachbereiche Innere Medizin und Psychosomatik.


    Als langjähriger Referent und Geschäftsführer der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) engagiere ich mich aktiv in der ernährungsmedizinischen Weiterbildung und Qualifizierung von Ärzten.


    Seit acht Jahren bin ich im Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) tätig, derzeit als Schatzmeister und Schriftführer. Schwerpunkt meiner dortigen Tätigkeit ist der Aufbau eines Netzwerkes von Schwerpunktpraxen für Ernährungsmedizin, deren Kern interdisziplinäre ernährungstherapeutische Teams, bestehend aus Ernährungsmedizinern und Ernährungsfachkräften sowie weiteren Therapeuten, bilden.


    Neben meinen ärztlichen Tätigkeiten beschäftige ich mich seit fast 30 Jahren mit der Entwicklung von fachbezogener EDV-Software (PRODI®, NutriGuide®) sowie dem Aufbau von internetbasierten Informationsdiensten (DEBInet - Deutsches Ernährungsberatungs- und –informationsnetz)


    Als neues Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der DIG-PKU bringe ich meine oben aufgeführten Aktivitäten gerne ein, um die Arbeit des Vorstandes im Sinne der Mitglieder und Betroffenen aktiv zu unterstützen.

  • Diätetik / Ernährung: Uta Meyer

    Diätetik / Ernährung: Uta Meyer

    Diätassistentin, Diabetesberaterin DDG

    Medizinische Hochschule HannoverKinderklinik


    Carl Neuberg Str. 1

    30625 Hannover

    Tel.: 0511 532-9230

    Fax: 0511 532-8746

    E-Mail: meyer.uta@mh-hannover.de

    Geburtstag: 11.05.1965


    Geburtsort: Rottweil


    Familienstand: verheiratet, 2 Kinder

    1975-1984 Schulausbildung mit Abschluss Abitur (Gymnasium Mellendorf)

    1985-1987 Ausbildung zur Diätassistentin (Medizinische Hochschule Hannover)


    Beruflicher Werdegang


    1988-1990 Diätassistentin im Vinzenzkrankenhaus Hannover

    1991 Diätassistentin im Kreiskrankenhaus Großburgwedel

    1991 bis heute Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

    1995-1996 Weiterbildung zum Diabetesberater DDG bei der Deutschen Diabetesgesellschaft

    2005-2006 Weiterbildung zur Diätassistentin "Pädiatrische Diätetik/VDD"


    Sonstiges
    seit 1997 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Selbsthilfegruppe Galaktosämie Initiative Deutschland e. V. GallD

    seit 2003 Inhaberin des VDD-Zertifikates (Auszeichnung für Zusatzqualifikationen des Verbandes der Diätassistenten Deutscher Bundesverband e. V.)


    Autorin der Publikation "PKU gut erklären" (1998)

  • Recht: Prof. Dr. Otto Ernst Krasney

    Recht: Prof. Dr. Otto Ernst Krasney

    Am 16.12.1932 wurde ich in Prag geboren und lebte von 1938 bis August 1945 in Aussig. Nach unserer Vertreibung in die damalige sowjetische Besatzungszone konnte ich zunächst kein Gymnasium besuchen und arbeitete drei Jahre als Bauernknecht. 1948 erhielten wir die Zuzugsgenehmigung in die Britische Besatzungszone. Ich konnte nun meine Schulausbildung fortsetzen sowie mein Studium der Rechtswissenschaften und die anschließende Referendarzeit absolvieren. Von 1962 bis Ende 1998 war ich Richter in der Sozialgerichtsbarkeit, zuletzt als Vizepräsident des Bundessozialgerichts. Im Nebenamt lehrte ich als Honorarprofessor das Fach Sozialrecht an den Universitäten Kassel und Gießen.


    Seit meinem 25. Lebensjahr bin ich ehrenamtlich in der Hilfe für behinderte Menschen tätig mit dem Schwerpunkt Suchtkrankenhilfe. Umfassend wurde ich mit den Problemen behinderter Menschen vor allem während meiner langjährigen Tätigkeit im Rechtsausschuss der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe ( früher: Hilfe für Behinderte ) befasst.


    Für die Opfer des Zugunglücks in Eschede im Juni 1998 und später der Unglücke in Brühl, Weimar und Nancy war ich als Ombudsmann eingesetzt.

    Prof. Dr. Otto Ernst Krasney


    Pointiert einige Daten aus dem Leben von Herrn Prof. Dr. Krasney:

    • 1976 Verleihung des Wissenschaftlichen Preises der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren für hervorragende Leistungen in der Abwehr von Suchtgefahren und in der Hilfe für Suchtkranke und Suchtgefährdete.
    • Ehrenamtliche Tätigkeit in der Betreuung Behinderte, insbesondere viele Jahre im Rechtsausschuss der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (Düsseldorf); auf Anregung der Bundesarbeitsgemeinschaft im März 1985 Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    • Mitglied des Beirates der Aktion psychisch Kranker seit 1996
    • Vorsitzender des Förderkreises des Kinderkrankenhauses Park Schönfeld in Kassel (Träger: Evangelischer Frauenbund)
    • Mitglied des Vorstandes des Deutschen Sozialrechtsverbands und von 1990 bis 1998 Vorsitzender des Vorstandes, nunmehr Ehrenvorsitzender
    • 12 Jahre (satzungsgemäße Höchstdauer) der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages
    • Als Geschäftsleitender Beamter zunächst in Abordnung, danach im Nebenamt Mitwirkung am Aufbau des interdisziplinären Instituts für Sozialrecht der Ruhr-Universität Bochum
    • Mitglied des von der Bundesregierung berufenen Ausschusses zur Vereinheitlichung der öffentlich-rechtlichen Verfahrensordnungen
    • Mitautor der vom Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung getragenen Projekt „Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945“
    • Vorsitzender des Schiedsgutachtenstelle der Träger der gesetzlichen Krankenversicherung von 1996 bis 2006
    • Seit dem Jahr 1967 Lehrtätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum und im Anschluss an die Übersiedlung nach Kassel seit dem Jahr 1979 ehrenamtliche Lehrtätigkeit als Honorarprofessor zunächst an der Universität Gesamthochschule Kassel und danach auch an der Justus-Liebig-Universität Gießen
    • Autor eines Buches und Mitautor von drei Büchern zum Sozialrecht: über 230 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften.
    • Mitwirkung an vielen Veranstaltungen der Deutschen Richterakademie in Trier und Wustrau
    • Gutachten für die Bundesregierung zur Frage der verfassungsrechtlichen Zulässigkeit einer Pflegeversicherung im Rahmen der Sozialversicherung, 1992